Bei Höhenangst

Händen und Füßen Halt verschaffen, hinsetzen

im Gespräch helfen und beruhigen

keine Beruhigungsmedikamente einehmen da Absturzgefahr besteht durch verzögerte Wahrnehmung!

Sicherungsseil als psychologische Stütze verwenden.

In Übungssituationen so lange exponiert stehen bleiben bis die Angst abflaut und ein sicheres Gefühl eintritt.

 

Bei Höhenschwindel

Mit Händen und Füßen Halt verschaffen, hinsetzen, extreme Kopfstellungen vermeiden.

Beim Blick in die Tiefe kontrastreiche feste Objekte im seitlichen Blickfeld suchen.

Vermeiden, dass die Wahrnehmung getäuscht wird ( durch fotografieren, Wolken beobachten, durch Fernglas schauen).

Sicherungsseil als psychologische Stütze verwenden.

 

Höhenkrankheit

Anzeichen können sein:

Kopfschmerzen, Appetitverlust, Übelkeit, Erbrechen, Müdigkeit, Atemnot, Schwindel, Ohrensausen, Schlafschwierigkeiten, Ödeme, verminderte Wasser- und Salzausscheidung, Verwirrung, Sinnestäuschungen.

 

Sofortiger Abtransport in niedere Höhen, Sauerstoffbeatmung.

Bemerkt man beim Bergaufstieg akute Symptome der Höhenkrankheit,

sollte man sofort absteigen oder sich in schweren Fällen in geringere Höhe bringen lassen.

Auch beim Verweilen auf gleicher Höhe verstärken sich die Symptome

meist noch und können sogar zum Tod führen.

Erste Hilfe Material für den Rucksack