10.07.2016 die 15-te

Wieder präsentiert sich der Klettersteig in hervorragendem Zustand. Wenn nur nicht immer der lange Zustieg und Abstieg zu bewältigen wäre, wäre er das ideale Ziel. Im Klettersteig ist es heute ruhig. Bei 35 ° im Schatten ist der Abstieg über den Scheibenkaser allerdings sehr schweißtreibend.

16.07.2015 die 14-te
Wieder präsentiert sich der Klettersteig in hervorragendem Zustand. Wenn nur nicht immer der lange Zustieg und Abstieg zu bewältigen wäre, wäre er das ideale Ziel. Im Klettersteig ist es heute ruhig. Bei 35 ° im Schatten ist der Abstieg allerdings sehr schweißtreibend.

18.06.2014 die 13-te
Südseitig ausgerichtet ist der KS vollkommen schneefrei an Pfingsten. Wieder präsentiert sich der Klettersteig in hervorragendem Zustand. Wenn nur nicht immer der lange Zustieg und Abstieg zu bewältigen wäre, wäre er das ideale Ziel. Im Klettersteig ist es heute ruhig und ich treffe an diesem Tag nur 3 Personen im KS.

Ganz anders geht es aber auf dem Untersbergplateau zu. Der Untersberg ist durch einen Höhlenforscherunfall gerade in die Schlagzeilen gekommen. Ständige Hubschraubereinsätze bringen die Retter, das Gerät und einen Container zur Höhle. Auf dem Weg zum Störhaus wurde eine kilometerlange Stromleitung durch das latschenbewachsene Gelände verlegt. Der Menschen- und Materialeinsatz ist gigantisch! Wer hier wohl die Kosten übernehmen wird? Später fahre ich in Berchtesgaden an der Feuerwehrstation vorbei und sehe eine Unzahl von Übertragungswagen stehen die von dort ihre Berichterstattung an die Sender übermitteln.

Bilder aus dem Klettersteig

Abstieg durch das Mittagsloch

Videos aus dem Klettersteig


2015
2015
2014
2014
2013
2013
2007
2007
2010
2010
2016
2016

2012
2012
2011 Mittagsloch
2011 Mittagsloch
 

26.10.2013 die 12-te
Eigentlich hatte ich meine Kletterausrüstung schon weggepackt, aber die ideale Herbstwetterlage erforderte doch noch einmal eine Tour. Die Wahl fiel auf den Berchtesgadener Hochthron Steig den ich dieses Jahr noch nicht geklettert war. 

Der südseitig ausgerichtete Steig ist in hervorragendem Zustand. Alles trocken, nichts erdverschmiert und jede Menge Felstritte und -griffe.

Neuerdings wurden kleine Pfeile auf den Fels gemalt um den Kletterweg vorzugeben. Man kann es auch übertreiben! In einem vielbesuchten Klettersteig wo der Fels durch die Kletterer sowieso schon markiert und braun eingefärbt ist, ist es nach meiner Meinung überflüssig. Sonst kommt es noch soweit, dass die Griffe und Tritte rot eingfärbt werden, natürlich mit Antirutschfarbe

Ansonsten wurde sehr viel perfekt gesichert und auch gegen die Erosion einiges getan. Hierfür verdienen die Steigunterhalter ein großes Lob. Für mich gehört der Steig zu den absoluten Favoriten mit ausgezeichneter abwechslungsreicher Routenführung in traumhafter Kulisse. (König Watzmann)

07.09.2012 die 11-te

11.08.2011 die 10-te Abstieg durch das Mittagsloch
Immer wieder faszinierend ist dieser Klettersteig. Einerseits erfordert er eine gute Kondition durch den langen Zustieg, andererseits ist der Ausblick auf König Watzmann und Umgebung bei guter Sicht unübertrefflich. Von der Schwierigkeit her ist er moderat, doch die Ausgesetztheit in der großen Wand garantiert den Adrenalinausstoß. Der Abstieg durch das Mittagsloch ist nach wie vor eine Nervensache. Gerade wenn nach längerer Regenzeit auf allen Tritten feines Geröll liegt und die abschüssigen Flanken ungesichert gequert werden müssen, ist äußerste Konzentration erforderlich.

Bei der Rast an der Scheibenkaseralm lasse ich noch einmal das gewaltige Panorama auf mich einwirken, dann geht es mit sich und der Welt zufrieden wieder zum Parkplatz hinunter.

14.11.2010 die 9-te
Wieder einmal bei traumhaftem Wetter ist die Tour stark frequentiert. Der lange Zustieg wird durch den perfekten Zustand der Route. belohnt.

Der Abstieg durch das Mittagsloch ist jetzt in der Höhle mit einem Drahtseil durchgehend gesichert. Vorher war es in der dunklen Höhle ohne Stirnlampe nicht so einfach abzusteigen. Der weitere Verlauf des Abstieges ist nach wie vor nicht durchgehend gesichert und erfordert Trittsicherheit und gute Nerven.

21.07.2010 die 8-te
Nachdem ich diese Tour schon mehrmals gemacht habe, merke ich die mit jeder Tour wachsende Routine. Da sich die Schwierigkeit eines Klettersteiges bei gleichbleibenden idealen Bedingungen nicht verändert, ist es eben in erster Linie eine Frage der Psyche und des Trainings, wie leicht man einen Klettersteig bewältigt. Ich kann mich noch gut an meine erste Begehung erinnern, wo ich vor der großen Wand einen gehörigen Respekt hatte. Heute muss ich mich immer wieder zum Einhängen der Sicherungskarabiner zwingen, da die Versuchung groß ist, sich nur noch locker durch die Wand zu bewegen und dabei das ständige Ein- und Aushängen zu vernachlässigen. Übung macht eben auch beim Klettersteiggehen den Meister. Mit zunehmender Sicherheit genieße ich immer mehr die Ausgesetztheit und die grandiose Aussicht in dieser faszinierenden Südwand.

Der Klettersteig gehört absolut zu den schönsten Unternehmungen in den Alpen.

11.06.2010 die 7-te im Nebel
Wohin fährt man wenn man nur einen Tag Zeit hat - natürlich zum Berchtesgadener KS! Auf der Autobahn geht es schnell von München aus nach Schellenberg und der Zustieg ist passabel. Leider spielt die Sonne dieses Mal nicht mit und so folge ich im Nebel dem Drahtseil. Trotz des Nebels sind an diesem Sonntag eine Menge Kletterer unterwegs, doch der Steig bietet genügend Überholspuren. Durch das Mittagsloch steige ich wieder ab, und wundere mich einmal mehr, wie unbedarft bei diesem feuchten Wetter die mir entgegen kommenden Bergsteiger ohne ein Kletterset unterwegs sind. Der Steig ist zwar nicht schwierig, aber eine Sicherung ist durchaus angebracht. Erst bei der Heimfahrt kommt die Sonne durch. Nur gut, dass ich den KS schon öfter bei strahlendem Sonnenschein genießen konnte.

06.09.2009 die 6-te
Obwohl der Einstieg noch von einer meterhohen Randkluft behindert ist, ist der Klettersteig wenn man erst mal das Drahtseil erreicht hat wieder ein wirkliches Highlight. Die Erbauer haben freundlicher Weise eine Leiter in die Randkluft gestellt, auf der man in die Kluft hinuntersteigen kann.

Der Abstieg durch das Mittagsloch war wieder ein zusätzliches Abenteuer. 

Die Klettersteig-Saison in Bayern ist eröffnet!

18.06.2009 die 5-te Abstieg durch das Mittagsloch

Wieder einmal bin ich am Berchtesgadener Hochthron Steig unterwegs. Es ist einfach immer wieder ein super Erlebnis, diese markante Südwand zu durchsteigen. Schon vor über 40 Jahren war ich in der klassischen "Untersberg Süd" beim Klettern. Damals konnte sich noch niemand vorstellen, dass hier einmal ein Klettersteig für den Normalbergsteiger mit Kletterambitionen, durchführen würde. Reichlich spät stelle ich mein Auto gegen 10:30 Uhr am Parkplatz ab und steige bei bestem Wetter zur Scheibenkaser Alm hinauf. Trotz des Montags sind schon eine große Zahl von Kletterern vor mir im KS. Die Aussicht ist zum Watzmann, Hohen Göll und Steinernen Meer hinüber grandios. Im KS laufe ich auf einige Kletterer auf denen die Anstrengung in einigen Stellen den Adrenalinspiegel in die Höhe treibt. Während ich die Bemühungen der Kletterer in Warteposition beobachte, bleibt mir Zeit, in Ruhe zu fotografieren und die Aussicht zu genießen. Die völlig trockene Wand ist ideal zu gehen. Am Ausstieg eröffnet sich der Blick auf das mächtige Untersbergplateau das schon weitgehend mit Schnee bedeckt ist. Über den Gipfel des Berchtesgadener Hochthrons hinweg gehe ich zum Störhaus hinüber.

Dieses Mal habe ich mir vorgenommen, endlich das "Mittagsloch" zu finden, das ich schon 4 Mal beim Abstieg verpasst habe. Wieder stehe ich kurz unter dem Störhaus ratlos auf dem Weg, auf der Suche nach einem Abzweig zu diesem Steig. Man muss wirklich ein Pfadfinder sein, um das "Mittagsloch" zu finden. Nur zufällig folge ich einigen Spuren und stehe plötzlich mitten in den Latschen vor dem Ende einer Leiter. Kein Schild und nichts deutet auf einen Steig hin. Entschlossen folge ich der Leiter in ein dunkles Loch hinab. Sollte ich hier etwa eine Stirnlampe benötigen? Am Fuße der Leiter gewöhnen sich meine Augen langsam an die Dunkelheit. Ein Drahtseil ist zu erkennen und in einiger Entfernung unter mir ein helles Loch, was wohl in die Südwände des Untersbergs führen wird. Ich ziehe wieder meine Kletterhandschuhe an und setze den Helm auf. Am unteren Ende des Mittagslochs geht es weiter an einer Drahtseil-Sicherung hinunter. Eigentlich handelt es sich hier um einen echten Klettersteig, der die obligatorische KS-Ausrüstung erfordert. Das Anlegen des KS-Sets zur Sicherung ist durchaus zweckmäßig hier. Mir reichen die Handschuhe und der Helm, da die Hauptgefahren wieder einmal in den überwiegend ungesicherten Passagen im steil abfallenden Schrofengelände liegen. Als ich auf dem jetzt flacher werdenden Pfad am Wandfuss stehe schaue ich noch einmal hoch zu diesem spektakulären Abstieg. Gefährlich ist er, aber die Zeitersparnis gegenüber dem Normalweg ist nicht zu verachten. Um 16:30 Uhr treffe ich schon wieder am Parkplatz ein müde aber in absoluter Hochstimmung!

Fels-Fun . . .Abstieg durch das Mittagsloch

29.09.2008 die 4-te abwärts 
Auf dem Rückweg vom Loser will ich noch einmal den Berchtesgadener Hochthron gehen und bin am Morgen auf der Straße nach Effenberg. Leider ist die Straße wegen Sanierungsarbeiten gesperrt und so fahre ich nach Schellenberg zurück. Den "Pidinger KS" steuere ich stattdessen an.
Kurz nach Schellenberg komme ich an einem großen Parkplatz vorbei und sehe ein Hinweisschild zu den "Schellenberger Eishöhlen"! Ich parke hier und mache mich auf den Weg hinauf zum Untersberg. In der Hoffnung auf eine Querverbindung hinüber zum Scheibenkaser steige ich hinauf, ohne Karte, einfach so aus meinem Gedächtnis heraus. In meiner Bundeswehrzeit machten wir einmal eine Alpenüberquerung am Untersberg und ich glaubte aus meiner Erinnerung an einen Verbindungsweg. Leider stellte ich an der Eishöhlenhütte dann fest, daß es keine Querverbindung zum Scheibenkaser gibt. Es bleibt mir also nur übrig, auf den Salzburger Hochthron hinaufzugehen. Über einen kühn angelegten versicherten Steig erreiche ich die Mittagsscharte auf dem Untersberg - Hochplateau. Hier gabelt sich der Weg! Nach rechts geht es zum Salzburger Hochthron und nach links zum Berchtesgadener Hochthron. Fast automatisch wende ich mich nach links. Zweieinhalb Stunden sind für diese Überschreitung auf dem Wegweiser angegeben. Ich werde diesmal einfach "nur" Bergsteigen, sage ich mir.

Je näher ich dem Ziel aber komme, desto mehr wächst in mir der Gedanke, doch auch einmal einen Klettersteig abzusteigen! Nachdem ich schon drei Mal durchgestiegen bin und damit den KS gut kenne, erscheint mir diese Idee durchaus praktikabel zu sein. So wende ich mich kurz vor dem Gipfel des Berchtesgadener Hochthrons dem Ausstieg des KS zu. Zwei gerade vom KS ankommende Kletterer befrage ich nach etwaigen Schneeresten und über die Anzahl herauf kommender Kletterer. Nur ein kleiner unbedeutender Schneerest in der "Schlucht" und etwa 10 weitere Kletterer seien heute an einem Werktag im Steig sagen mir die Zwei. Das klingt gut und nachdem ich Klettergürtel und Helm angelegt habe, beginne ich im Klettersteig den Abstieg!

Die Tritte im Fels sind durch ihre Braunfärbung sofort erkennbar und das Drahtseil ist straff gespannt. Für aufsteigende Kletterer gebe ich rechtzeitig den Weg frei und erreiche schnell den Einstieg des KS am Wandfuß. Dann beginne ich den langen Abstieg ins Tal.

Auf einem schmalen Pfad gehe ich über die Hochkampschneid hinunter zum Parkplatz an der Effenbergstraße. Dann noch ein langer Marsch auf der Straße hinaus nach Schellenberg und zurück zum Auto.

Bleibt heute (2013) darauf hinzuweisen, dass der Steig mittlerweile sehr stark frequentiert ist und von einem Abstieg im Steig dringend abzuraten ist !

15.06.2007 die 3-te
Wieder ist es der Berchtesgadener Hochthron, der heute auf dem Programm steht. Helmut ist mit von der Partie und wird heute seinen ersten "richtigen Klettersteig" gehen. Da dieser KS hervorragend angelegt ist und jederzeit ausreichende Tritte und Griffe zu finden sind, eignet er sich sehr gut zum Einstieg in die Klettersteig Szene. Nur das Wetter sieht nicht so ideal aus. Schwere Wolken hängen am Himmel und in der "Schlucht" angekommen beginnt es zu tröpfeln. Der Wetterbericht hat zwar erst für den Nachmittag einzelne Gewitter angesagt und bis dahin wären wir längst schon auf dem Gipfel angelangt, aber sollte bereits jetzt ein Gewitter aufziehen, wäre hier wohl eine der wenigen Möglichkeiten in diesem KS, um zum "Drahtseil-Blitzableiter" einen ausreichenden Abstand gewinnen zu können. Glücklicherweise zieht die Regenwolke vorüber, der Himmel wird frei und die Sonne brennt mit voller Kraft in den KS. Helmut hat keine Schwierigkeiten und wir kommen sehr gut voran. Als Marathonläufer ist er sehr gut trainiert und mit seiner Konditionsstärke kompensiert er den für ihn zweifellos sehr hohen, geforderten Kraftaufwand. Nach guten 2 Stunden stehen wir auf dem Gipfel und genießen bei strahlendem Sonnenschein das erhebende Gefühl, es wieder einmal geschafft zu haben.

26.05.2007 die 2-te
Da der Untersberg über die Salzburger Autobahn von München aus sehr schnell zu erreichen ist, bin ich heute schon zum zweiten Mal in diesem neuen Klettersteig. Es ist Samstag und strahlender Sonnenschein und deshalb sind sehr viele Kletterer unterwegs. Durch den Regen der vergangenen Tage sind viele Tritte durch Erde rutschig geworden. Trotzdem ist es wieder Kletterspaß pur. Der ungesicherte Übergang in der Schlucht wurde mit einem roten Pfeil versehen, sodass man die Stelle an der besten Stelle trittsicher queren kann. Der Rückweg zum Scheibenkaser zieht sich in der prallen Sonne in die Länge.

03.05.2007 die 1-te
Gestern blätterte ich im "Klettersteig-Forum" und fand zufällig einen Hinweis auf einen neuen Klettersteig der noch nicht offiziell eröffnet ist! Es ist der "Berchtesgadener Hochthron Steig". Bei der weiteren Internetsuche fand ich tatsächlich eine brandneue Klettersteig-Beschreibung bei via-ferrata.de. Also nichts wie hin! Von München aus ist der Talort Ettenberg bei Berchtesgaden über die Autobahn schnell erreicht und schon bin ich in Richtung Scheibenkaser unterwegs. Die Beschreibung die ich mir ausgedruckt habe ist perfekt und auch die angegebenen Zeiten passen. Der KS ist hervorragend angelegt und nur die ungesicherte Querung in der sogenannten Schlucht erfordert auf zwei Metern volle Konzentration. Die Route verläuft die meiste Zeit in ausgesetztem Terrain, aber der Fels liefert jederzeit gute Griffe und Tritte. Die Aussicht auf das markante Watzmann-, Hochkalter- und Göllmassiv sowie das Steinerne Meer ist atemberaubend. Insgesamt wurde mit diesem KS ein echtes Highlight geschaffen. Der einzige Wermutstropfen ist der lange An- und Abstieg der einige Kondition erfordert.