05.09.2017

Bei Venosc N44° 59' 23.8" E6° 07' 01.6" habe ich mir diese Ferrata herausgesucht.

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Laut Rother Beschreibung eine leichte Tour die ich zur Entspannung heute unternehme. Im Wald geht es angenehm zum Einstieg hoch. N44° 59' 35.1" E6° 07' 20.7"

Das lockere dünne Drahtseil ist wirklich nur zur Sicherung vorhanden. Das Eisenklammern-Angebot hält sich in Grenzen. Der Steig entwickelt sich schwieriger als z.B. der gestern durchstiegene „Fistoire“. Hier muss man ein Gefühl für Griffe und Tritte im Fels haben. Diese sind allerdings stets vorhanden. Dagegen ist das Klettern in einem Sportklettersteig eigentlich nur von der Kraft und der intakten Psyche abhängig. Wenn jeder Griff und Tritt aus einer Eisenklammer besteht, dann ist es nicht schwierig mit der entsprechenden Kondition hoch zu kommen.

Der Steig zieht sich in die Länge. Immer wieder denke ich das Ziel ist erreicht, dann tut sich ein neuer Aufschwung auf. Als ich am Ausstieg ankomme finde ich dass dieser KS seit langer Zeit am anspruchsvollsten für mich war.

Der Abstieg führt hinüber nach Le Diable wo ich mit der Seilbahn wieder in’s Tal schweben will. Als ich gegen 15 Uhr dort ankomme schließen gerade zwei Mann die Türe und eröffnen mir dass die Bahn nicht mehr fährt. So mache ich mich an den Abstieg per Pedes. Und erreiche müde meinen Camper.

Rückblickend stelle ich wieder einmal fest dass Schwierigkeits- und Zeitangaben meistens nur mit Vorsicht zu genießen sind und man sich keinesfalls darauf verlassen kann. Für mich war es ein guter KS wo der Felskontakt echtes Kletterfeeling aufkommen ließ.

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Video aus dem Klettersteig


Via Ferrata Des Perrons 2017
Via Ferrata Des Perrons 2017