04.09.2017

Zum zweiten Mal bin ich hier gelandet. Als ich vor Jahren das erste Mal ankam hatte ich von Tyroliennes noch keine Ahnung. Bei der Anmeldung zum kostenpflichtigen Klettersteig lieh ich mir deshalb eine Seilrolle aus, machte den ersten Versuch hinter dem Ticketshop und los ging es. Da es schon Nachmittag war und ich die Rolle wieder zurückbringen musste war ich in Eile und hatte tatsächlich den Teil des KS über die lange Nepalbrücke verpasst.

Diese Mal sollte mir das nicht mehr passieren. Ich hatte die notwendige Petzl-Speedrolle dabei und keinen Zeitdruck. Trotz mehrerer Ausweichmöglichkeiten packte ich den ganzen Steig. Die Nepalbrücke war wie eine Autobahn problemlos zu begehen. Die dann folgende Dreiseilbrücke schwankte aber im aufkommenden Wind wie ein Kuhschwanz. Ständig musste ich die starken Schwankungen ausgleichen. Der sich anschließende Aufschwung war schließlich auch abdrängend und anspruchsvoll. Die Highlights waren dann aber die 3 folgenden Tyroliennes. Meine Speedrolle ließ mich exakt jeweils bis zum Endpunkt ohne Crash gelangen.

So war der Fistoire auch ein Höhepunkt meiner Reise.

Bilder aus dem Klettersteig

Video aus dem Klettersteig


Via Ferrata Grande Fistoire 2017 Teil 1
Via Ferrata Grande Fistoire 2017 Teil 1
Via Ferrata Grande Fistoire 2017 Teil 2
Via Ferrata Grande Fistoire 2017 Teil 2