11.09.2017

Zweimal war ich schon am “Alpini“ und dieses Mal wollte ich mit dem Bike zum Zustieg kommen. Eine Koordinatenangabe in einer perfekten Klettersteig-Homepage die ich schon oft für meine Tourenplanung gewählt hatte übernahm ich deshalb und fuhr guter Dinge los. Nachdem ich mein Bike abgestellt hatte ging es endlos lange auf einem betonierten Weg in Richtung Einstieg: N45° 52' 28.3" E9° 23' 42.0".

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Viel einfacher ist es in Rancio die Tour zu beginnen. Man darf sich einfach nicht ungeprüft auf vorgegebene GPS-Daten verlassen.

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Der KS besticht durch seinen ständig erforderlichen Felskontakt. Nur wenige Eisenteile erleichtern den Aufstieg. Es ist zwar dauernd eine Kette vorhanden an der man sich hochziehen kann aber besser ist es die vielen Griffe und Tritte im Fels zu nutzen. Dazu ist allerdings Klettererfahrung von Nöten.

Insgesamt eine super Tour und total anders als die in Frankreich z.B. durchstiegenen KS wo die Eisenteile das Klettern bestimmen.

Der Abstieg zieht sich dann in die Länge. Ständig muss ich an einen Bericht eines Kletterers denken der sich hier angeblich 5 Zecken eingefangen hatte. Wegen der Hitze bin ich ja auch nur leicht bekleidet unterwegs. Weit geht es zunächst in Richtung San Martino bis ich endlich die Zielrichtung einschlagen konnte. Durch die wie eingangs schon erwähnt völlig abwegige Ausgangsposition verlängerte sich auch der Abstieg wieder. Mit einem Knieschnackler beendete ich die Tour und rollte zurück zu meinem Campingplatz N45° 48' 56.5" E9° 24' 02.0".

 

Zeckenbisse hatte ich auch dieses Mal nicht zu beklagen! 

Video in Arbeit