Aus dem Internet habe ich mir die „brochure_via_ferrata_de_lozere.pdf“ heruntergeladen. In Verbindung mit dem Programm „BaseCamp“ von Garmin kann ich auf meinem Laptop die Routen ganz gut bestimmen. Die Koordinaten aus der vorgenannten pdf-Datei bringen mich mit meinem Navi ziemlich gut an die richtigen Zustiegspunkte. Das Koordinatenformat muss halt stimmen. Daher muss man am Anfang genau kontrollieren ob man nicht im Nirwana landet.

Auch hier ist die Zufahrt nur für PKW geeignet daher parke ich auf der Straße und gehe die wenigen 100 m bis zum Einstieg. N44.86288° E3.32391°

 

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Der KS ist wie üblich in leicht und schwierig aufgeteilt. Nachdem ich schon einen KS absolviert habe gehe ich diesmal nur die leichten Routen was ja auch Spaß machen kann. Die Aussicht hinunter zu dem Flüsschen und auch der Blick auf die umliegenden Felsformationen ist eindrucksvoll. Am Ende des KS befindet sich eine Tyrolienne mit 50 m Länge.

 

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Hier werde ich meine neue Seilrolle ausprobieren. Ich fahre los und obwohl auch hier das Gefälle sehr gering erscheint bekomme ich doch tatsächlich eine solche Geschwindigkeit dass ich am Ende richtig mit den Beinen abfedern muss. Also werde ich beim nächsten Mal doch noch eine kleine Karabinerbremse mit nachziehen mit der ich etwas Speed abbauen kann falls nötig.

Der Rückweg ist Pfadfindersache. Viele Pfade durchziehen das Gelände aber die generelle Richtung ist über freie Wiesen problemlos einzuhalten.

Anschließend fahre ich noch zu meinem nächsten Ziel der „Via Ferrata de Roqueprins“. Die Zufahrt mündet auch wieder in eine Forststraße die mich letztendlich zum Umkehren zwingt. Auch für einen PKW ist diese Schotterpiste sehr anspruchsvoll. So schlage ich weiter unten an der schmalen Teerstraße mein Nachtlager auf und werde morgen mit dem Bike die Zufahrt nehmen.

Video aus dem Klettersteig


Via Ferrata du Malzieu
Via Ferrata du Malzieu