die 4-te (Österreich, Kaisergebirge, Steinplatte 1869 m)

Der Herbst geht zu Ende und wieder einmal bleiben nur noch Klettersteigtouren südseitig und unter 2000 m übrig, die man sicher gehen kann. Die Steinplatte nutzen wir zu einer kombinierten MTB- und Klettertour. Von Seegatterl bei Reit im Winkl starten wir und fahren die fast 12 km lange Strecke über die Winklmoos- und Möseralm hinauf zur Steinplatte. Oberhalb der Stallenalm parken wir unsere Räder und gehen um die Steinplatte herum zum südseitigen Einstieg. Der Klettersteig ist durchgehend trocken und damit gut zu durchklettern. Das Highlight des Klettersteiges ist der sogenannte "Schladerer" der zwar kurz, aber knackig den Adrenalinspiegel steigen lässt. Am Gipfel genießen wir kurz die Aussicht bei der die Fönlage die umliegenden Bergeeinem besonderes Licht erscheinen lässt. Der nordseitige Abstieg geht über viele vom letzten Schnee noch vorhandene Schneereste wieder hinunter zu unseren Rädern. Dann lassen wir es über die lange Abfahrt zurück zum Seegatterl ordentlich krachen!

Zufrieden nach einer gelungenen Kombinationstour geht es in der Abenddämmerung zurück nach München.

Bilder aus dem Klettersteig

Videos aus dem Klettersteig


felsfun.de -

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die 3te
Das Schuastagangl ist nach den vielen Regenwochen eine rutschige Angelegenheit. Das macht den Steig dann insbesondere am "Schladerer" um eine Klasse schwieriger. Trotzdem ist er als Trainingstour, wenn rundum noch Schnee liegt bestens geeignet.

die 2-te

Im Mai liegt immer noch viel Schnee in den Bergen und als Trainingstour ist der KS ein guter Einstieg.

die 1-te

Es ist Anfang Juni.Schorsch und ich sind auf dem Weg zum Wilden Kaiser wo wir heute von der Kaindlhütte aus über den Widauer KS zum Scheffauer gehen wollen. Leider wird es je weiter wir auf der Autobahn nach Süden fahren immer dunkler am Himmel. Entgegen der Wettervorhersage für einen sonnigen Tag hängen über den Bergen dunkle Wolken. In Kufstein sehen wir, daß die Nordseite des Scheffauers mit Schnee bedeckt ist. Also können wir den Widauer KS der durch die Nordwand des Scheffauers zum Gipfel führt, für heute vergessen. Alternativ habe ich vorsorglich die Routenbeschreibung für dasSchuasta Ganglan der Steinplatte in den Loferer Bergen mitgenommen. Die Steinplatte ist mit ihren 1869 m nicht so hoch wie der Scheffauer mit 2111 m. Auch führt der KS durch die Südwand und wird deshalb hoffentlich besser zu gehen sein.

Nachdem wir den Wilden Kaiser umrundet haben, fahren wir von Waidring aus auf einer Mautstraße zur Steinplatte hinauf. Den Zustieg zum KS bringen wir gemütlich hinter uns und stehen schon bald am Einstieg zumSchuasta Gangl.Während Schorsch noch mit seinem Klettergürtel kämpft, beobachte ich eine Familie mit zwei Kindern die sich den ersten Pfeiler am gut gesicherten Steig hocharbeitet. Dann steigen auch wir bei immer noch trübem Wetter in die Wand ein. Obwohl die Sicherungen sehr gut sind, ist es auf der Route ausgesprochen erdig und rutschig. Dadurch wird aus einem verhältnismäßig komfortablen Klettersteig eine trickreiche Angelegenheit. Die meisten Tritte sind von unseren Vorgängern völlig mit rutschiger Erde verschmiert. Schorsch verliert bei einem Kampf mit dem Drahtseil einen der mitgeführten und nur unzureichend am Rucksack gesicherten Stöcke. Aber je weiter wir nach oben kommen, desto sicherer wird auch sein Umgang mit den Klettergurt-Karabinern und der Drahtseilsicherung. Trotz der dunklen Wolken um uns herum genießen wir die Aussicht und sind bald auf dem schneebedeckten Steinplatten-Plateau angelangt. Es war ein kurzer, aber schöner KS der uns bei trockenem Wetter sicher noch viel mehr Spaß gemacht hätte. Über ausgedehnte Schneefelder steigen wir ab zur Bergstation der Steinplatten-Gondelbahn.

Während wir zurück zum Parkplatz spazieren, freue ich mich, daß ich auch diese Route einmal kennen gelernt habe, denn sie stand schon lange auf meiner Wunschliste.