Bilder aus dem Klettersteig

Videos aus dem Klettersteig


2011
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2017
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die 9-te

Zillertaler Alpen, Gerlossteinwand 2166 m

Schon wieder bin ich in diesem KS. Auch wenn die Wand nur im Schatten liegt ist doch das Panorama den Besuch wert. Der Zustieg ist einfach und die anschliessende Bergtour rundet die Tour ab. Trotz der vielen Klammern kann man auch im Fels viele Griffe und Tritte verwenden und so ein gutes Training erreichen.

die 8-te

Die nordseitig gelegene Gerlossteinwand ist leider auch in diesem Sommer nicht trocken. So kann man sich nur auf die zahlreich vorhandenen Eisenbügel beim Klettern verlassen. Trotzdem ist es eine super Tour mit kurzem Zustieg ab der Bergstation der Gerlossteinbahn. 

die 7-te September 2015, Bei weiter prächtigem Wetter fahre ich mit der Gerlossteinbahn hinauf um den Gerlosstein KS zu begehen. Der Steig liegt fast den ganzen Tag im Schatten doch bei hochsommerlichen Temperaturen ist mir das gerade recht. Langsam wandere ich zum Einstieg hoch. Ein Paar erkenne ich bereits im Steig drei weitere junge Bergsteiger überholen mich beim Zustieg. Am Einstieg trifft man sich wieder und ich warte erst einmal ab bis die drei eingestiegen sind. Dann steige auch ich gemütlich in die Wand ein. Durch die vielen Klammern ist der KS für mich durchwegs einfach zu begehen, allerdings ist auch entsprechender Muskeleinsatz an verschiedenen ausgesetzten Stellen erforderlich. Schnell komme ich voran sodass ich schon nach kurzer Zeit alle im Steig befindlichen Kletterer einhole und locker bis zum Ausstieg mit vielen Videostopps durchklettern kann.

Dieses Mal gehe ich vom Ausstieg ein kleines Stück bergab um einmal Videos von Kletterern im letzten Pfeiler des Klettersteiges aufzunehmen.

Über die Kotahornalm steige ich in südlicher Richtung zum ersten Mal ab und genieße die totale Stille bei diesem Pfad. Dieser ist sehr gut zu begehen und nur zum Schluss gilt es einen kleinen Gegenanstieg hinüber zur Bergbahn zu überwinden. Nachdem ich noch kurz eine Gruppe beobachte wie sie den „Arena Skyliner - das neue Fluggerät am Gerlosstein“ in atemberaubender Fahrt zu Tal sausen, steige ich zufrieden zur Bahn ab und beschließe mit dieser Tour einen kleinen Kurzurlaub.

die 6-teJuli 2015
Der KS liegt an diesem Wochentag still und verlassen vor uns. So können Helmut und ich in aller Ruhe den Steig durchklettern. Die Sicherungen sind perfekt, der Fels ist trocken, was will man mehr. Beim Abstieg umrunden wir den Gerlosstein und bei strahlendem Sonnenschein kommen wir zurück zur Bergstation der Gerlosstein-Seilbahn.

Alles war wieder einmal prächtig!

die 5-te

Nach zwei anstrengenderen Klettersteigen beschließe ich meine Reise mit dem Gerlosstein KS. Die Auffahrt mit der Bahn verkürzt den Zustieg erheblich und so ist man auch schnell am Einstieg angelangt. Da der KS meist im Schatten liegt, ist seine Begehung gerade an heissen Sommertagen ideal. Vor mir ist eine Person eingestiegen, ansonsten ist weit und breit an diesem Sonntag überraschender Weise niemand zu sehen. Der ganze Klettersteig ist mit unzähligen Klammern ausgestattet, sodass man ihn auch "Klammersteig" nennen könnte. Aber da alle Sicherungen in gutem Zustand sind (bis auf einige wackelige Klammern) und auch keine besonderen Schwierigkeiten zu meistern sind, kann man in aller Ruhe das umliegende Bergszenario geniessen.

Am Wandbuch dann der anonyme Eintrag meines Vorgängers (offensichtlich eines Einheimischen) der sicherlich keine Werbung für das Zillertal und die Tiroler darstellt:

Anhand der zitterigen Schrift kann man gut erkennen, dass der Schreiber offensichtlich überanstrengt und auch sein Urteilsvermögen eingeschränkt war! Zum freien Klettern mit Seil und Haken fehlte diesem Mann wohl der Mut!Niemand ist gezwungen, einen "so leichten Klettersteig" zu begehen. Im übrigen bleibt festzustellen, dass ein ganzes Zillertal unter anderem davon lebt dass "Piefkes" sich hierher begeben um ihren Urlaub zu verbringen.

Ich jedenfalls war wieder einmal voll zufrieden mit meiner Tour und war sicher nicht das letzte Mal in der Gerlossteinwand.

die 4-te
Unter den mittlerweile vielen Klettersteigen im Zillertal nimmt dieser KS eine herausragende Stelle ein. Schon vom Tal aus ist die imposante Kante des Gerlossteines zu sehen und entsprechend ist dann auch im Steig die Aussicht. Wegen des kurzen Zustieges erreicht man den KS ohne Kraftverlust. Wie alle KS im Zillertal ist er hervorragend gesichert. Wer in Talnähe den Huterlaner und anschließend den neuen Pfeilwandspitz-Klettersteig problemlos durchstiegen hat, kann sich getrost an diesen Steig heran wagen. Das Bergerlebnis bei schönem Wetter ist eindrucksvoll.
Bei mässigem Andrang und bestem Wetter konnte ich meiner Filmleidenschaft frönen und so geruhsam durch die Wand klettern.
die 3te
Der Klettersteig liegt fast immer im Schatten und nach Regenfällen hält sich die Nässe im Fels. Die üppigen Eisenkrampen helfen über alle Schwierigkeiten hinweg. Der Bizeps wird im gesamten Steig gefordert. Dank der Bergbahn ist der Steig einfach zu erreichen und das Bergpanorama kann man im meist ausgesetzten Steig geniessen.

die 2-te
So angenehm die Auffahrt mit der Seilbahn war, der Zustieg über die letzten Schneefelder hatte es in sich. Die Auskunft an der Seilbahn für die Begehbarkeit des KS war aber positiv. Nur schwach ist die Zustiegsspur zu erkennen und während ich noch zur Wand unterwegs bin, fängt es auch noch zu regnen an. Anorak heraus, Helm aufgesetzt und weiter geht es. Schritt für Schritt setze ich Stufen in den weichen Schnee. Wenigstens bis zum Einstieg werde ich noch gehen, denn die Wand selbst ist schneefrei. Der Regen hört auf und ich stehe nach den letzten steilen Metern im Schneefeld an der Randkluft zum KS. Zwischen Schnee und Felswand ist ein kleiner sicherer Standplatz, wo ich in aller Ruhe mein Kletterset anlegen kann. Der KS ist in sehr gutem Zustand und mühelos ist der Aufstieg zu bewältigen. In der Wandmitte überholen mich später sogar zwei Einheimische, die um die Wette den Steig hinaufjoggen. Zwei weitere hecheln langsamer hinterher. Ich klettere gemütlich weiter und als ich auf dem Gipfel stehe, kommt auch noch die Sonne hinter den schweren Wolken hervor. So nehme ich nicht den direkten Abstieg zur Bergstation, sondern steige in südöstlicher Richtung zum Heimjoch ab. In den Senken liegt überall noch Altschnee, aber dadurch wird der Abstieg beim "Abfahren" wesentlich erleichtert.

Ich muß meine Meinung über den Klettersteig etwas revidieren. Als ich vor2 Jahren den Steiggegangen bin, war er ausgesprochen erdig und rutschig. Jetzt jedoch war der Steig trotz des regnerischen Wetters sehr gut zu gehen und hat eine Menge Spaß gemacht.

die 1-te
Der Gerlossteinwand KS im Zillertal ist neu und ich bin mal schnell aus München angefahren um diese Wand zu durchsteigen. Mit der Seilbahn geht es weit hinauf an einem nebligen Morgen. Von der Bergstation erreiche ich bequem den Einstieg und ringsum kommt die Sonne durch.

Nur die Nordwand liegt im Schatten. Die Sicherung ist perfekt und durch die vielen Krampen habe ich jederzeit einen komfortablen Stand. Ohne die Krampen wäre der KS heute fast nicht zu gehen, denn viele erdige Passagen verschmieren die Schuhsohlen. Der Fels ist fast überall nass und rutschig. Trotzdem komme ich gut voran, eben wegen der überdurchschnittlichen Krampenausstattung. Auf den ausgezeichneten Standplätzen die sich über den gesamten Steig verteilen kann ich in aller Ruhe die gigantische Aussicht genießen und fotografieren. In einem trockenen Sommer macht dieser KS sicher noch mehr Spaß. Ohne Problem komme ich am Ausstieg an und bin vom plötzlichen Ende des Steiges überrascht. In seiner Art ist dieser Steig interessant! Er ist sehr ausgesetzt und fast durchgängig mithilfe der Krampen zu bewältigen.

Der Steig erinnert mich sehr an den "Kühtaier Panorama KS", der zwar schwieriger war, jedoch im unteren Teil genauso nass und unangenehm zu begehen war. Ein "nordseitiger" Klettersteig wird wohl immer etwas problematisch sein!

Als Trainingssteig für anspruchsvolle Klettersteig-Unternehmen ist er zu empfehlen, aber den Namen "Klettersteig" würde ich in "Krampensteig" umbenennen.

Bei strahlendem Sonnenschein erreiche ich den Gipfel und wende mich dem östlichen Abstiegsweg zu. Der Hochfeld-Gipfel steht markant in der Ecke und kurz entschlossen besteige ich auch noch diesen Gipfel. Beim Abstieg über das Heimjoch erkunde ich kurz den Weg hinüber zum Torhelm, da dieser Gipfel im Winter für eine Schitour ein super Ziel bietet. Während ich mit der Seilbahn hinunter fahre, schaue ich noch einmal zurück zur Wand und kann nur sagen: "Toll, was die Erbauer hier wieder einmal geleistet haben"!