Hier wurde zum ersten Mal eine Ferrata schon am Parkplatz durch einen Wegweiser markiert. Ein wunderschön angelegter Parkplatz 36° 37.964' -5° 07.071' machte mir Hoffnung auf einen leicht zu findenden KS. Doch auch hier steckte wieder der Teufel im Detail. Es war zwar nur eine Möglichkeit vom Parkplatz aus zu gehen, aber das war’s dann schon. Nur als Pfadfinder gelingt es die Spuren richtig zu deuten, denn viele Pfade sind eben nur Ziegen- und Schafpfade. Dann plötzlich eine schöne Tafel die den KS in seiner ganzen Länge zeigte. Der weitere Zugang war mit Steinmännchen markiert und ausnahmsweise leicht zu finden. Am Einstieg 36° 37.999' -5° 07.028' angelangt präsentierte sich mir dann eine sehr kraftraubende Ferrata. Eigentlich eine sehr übersichtliche kleine Wand wurde hier meist überhängend auf und ab mit Drahtseilen und Klammern angelegt. Ich musste sämtliche Kraftreserven mobilisieren um den KS zu durchsteigen und wieder leistete mir meine Express-Schlinge in den schwierigsten Stellen gute Dienste. Am Ausstieg angelangt auch wieder der ganz normale spanische Wahnsinn. Da stehst du im unwegsamen Gelände und kannst dir heraussuchen wo der Abstieg entlang gehen soll. Ein markantes weißes Kreuz war meine erste Anlaufstelle aber dann war es mir überlassen, den richtigen Weg zurück in’s Tal zu finden. Im gut einsehbaren Gelände stieg ich zu einem Bachbett hinunter um dann sicher über einige Staustufen abkletternd den Parkplatz wieder zu erreichen.

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Video aus dem Klettersteig


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