Den Einstieg in Spaniens Ferratas begann ich in diesem Klettersteig. Es war an einem Samstag und entsprechend stark war der Andrang. Man kann die Ferrata nicht mit den Alpen-KS vergleichen, da es an der Höhe fehlt. Eher erinnerte mich die Ferrata an den Höhenglücksteig in unseren Mittelgebirgen. Allerdings bietet der KS einige interessante nicht zu verachtende Einlagen. Perfekt überdimensional gesichert kann man die überhängenden Passagen mit Armkraft problemlos überwinden. Eine 35 m lange Drahtseilbrücke brachte mich ganz schön ins Schwitzen. Da beim Erreichen der Brücke einige Kletterer schon auf die Überquerung warteten und nur immer eine Person auf dem doppelt gespannten Drahtseil balanzieren kann (ca. 10 Minuten pro Person), kletterte ich zurück und nahm mir das heiße Teil auf dem Rückweg vor. Im Mittelteil angekommen, schwankt das Drahtseil so stark, daß man über dem Abgrund schwebend wirklich gute Nerven braucht. Für Ängstliche ist das definitiv nichts! Auch im oberen Teil den man nach einer kurzen Wanderung erreicht, ist noch einmal großer Muskeleinsatz angesagt. Man überwindet erst einen Überhang um dann auf einer Stange nach außen zu einer Leiter zu gelangen, die ein überhängendes Dach überwindet.

Da man alle Schwierigkeiten umgehen kann, kann man getrost einen Ausflug zu diesem KS unternehmen.

Beim Abstieg sind wieder einmal Pfadfinderfähigkeiten gefordert, denn Markierungen gibt es viele. Nur wo sie enden ist die Frage!

Bilder aus dem Klettersteig

Videos aus dem Klettersteig


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