Der Klettersteig liegt im Naturpark Montserrat. Der einmalige Naturpark hat einige Schutzzonen für Vogelbrutstätten etc. die beachtet werden sollten. Wenn man auf den markierten Pfaden und Klettersteigen bleibt, kommt man mit den Einschränkungen gut zurecht. Insbesondere lautes Herumschreien sollte vermieden werden.

Hier ein Ausschnitt der mir von der Parkverwaltung zur Verfügung gestellten Karte:

montserrat

Ausgangspunkt:

Großer Parkplatz N 41°34 56,8, E 001°48 31,9 beim Restaurant la Vinya Nova. Zustieg ohne eine Markierung und ohne Hinweistafel! Am besten vom Parkplatz aus ca. 500 m Richtung Collbato auf der Sandstraße zurückgehen (Cami de la Vinya Nova) und auf Höhe 443 m NN dem bergauf führenden Pfad auf der rechten Seite des Ausläufers vom „Serrat dels Pollegons“ nördlich folgen.
Beginn der Ferrata N 41°34 52,2, E 001°48 44,0, 498 m NN dort findet man ein rostiges Hinweisschild und einen einsamen violetten Markierungspunkt. Eine lockere Kette hängt an einer trittarmen Wand und ist für den Alpenklettersteiggeher sehr gewöhnungsbedürftig. Teilweise hat man Steine als Tritthilfen an die Wand geklebt, sehr originell, aber bombenfest. Die Sicherungen sind alle ausreichend und im steilsten Wandstück sind sogar große, breite rote Klammern angebracht. Am Ende der Ferrata führt ein gelb markierter Pfad weit hinauf zum „Coll dels Pollegons“ N 41°35 30,0, E 001°49 12,2, 900 m NN.
Abstieg:
Hier zweigt an einer roten Markierung der Abstieg hinüber zum „Canal de l’Ermita Mort“ nach links ab. Auch hier ist kein Hinweisschild zu finden. Der gelb markierte Pfad zieht zum „Cami Nou de Sant Jeroni“ hinauf. Der gut markierte Weg führt an der „Cova de la Murdela“ vorbei immer bergab durch dschungelartige Wälder bis hinaus zum Ausgangspunkt beim Restaurant la Vinya Nova.
Hinweis:
Die in der Karte eingezeichnete Ferrata durch den „Canal de l’Artiga Alta“ als Abstieg zu wählen, ist sehr abenteuerlich! Entweder mit eigenem Seil abseilen, oder mit Steigklemmen machbar. Die Sicherung besteht nur aus lose herum hängenden Seilen mit Knoten, manchmal dünnen Kettchen und keiner Möglichkeit zur Verwendung des Klettersets. Nach der 4. Wandpassage gab ich auf und kletterte wieder mit Kamintechnik und „Hau Ruck“ nach oben zurück.

Bilder aus dem Klettersteig