Von Mori bin ich nach Sarca hinüber gefahren und parke wie immer an der Sporthalle nach dem zweiten Kreisverkehr. Während ich meine Stiefel anziehe kommen weitere Bergsteiger an. Eine große Baustelle befindet sich jetzt da wo früher der Zustieg begann. Mit großen Netzen ist die Baustelle abgesichert und der neue Weg geht immer am orangen Netz entlang. In angenehmer Steigung zieht sich der neue Pfad hinauf und mündet schließlich auf den alten Zustiegspfad. Eigentlich kann man sich jetzt nicht mehr verlaufen denn einige Schilder zeigen den Pfad immer wieder an.

Am Einstieg angekommen zeigt sich dass „wer langsam geht geht gut, wer gut geht geht weit“ ich trotz meiner langsamen Gangart jetzt fast gleichzeitig mit den anderen Bergsteigern am Einstieg angekommen bin. Ein Paar ist bereits eingestiegen und müht sich in den ersten Metern ab. Ich steige als zweiter ein und trotz meiner Fotopausen bin ich bald hinter dem Paar angekommen. Leider sind es scheinbar Anfänger denn ein Steinchen haben sie losgetreten und dieses trifft mich genau im Gesicht (trotz Helm). Um das Risiko weiteren Steinschlags zu vermeiden lege ich einen Zahn zu und überhole die Beiden einfach. Es ist eben wichtig in einem so ausgesetzten Klettersteig wie dem Pisetta dass man sich jeden Tritt genau ansieht um keine losen Steine loszutreten. Der weitere Verlauf des KS macht super Spaß nur der kräftige Wind ist etwas unangenehm. Als erster stehe ich an diesem Tag auf dem Klettersteiggipfel und wandere anschließend glücklich und zufrieden zum Parkplatz zurück.

Es ist schon sehr zufrieden stellend wenn man am Beginn des neuen Klettersteigjahres den Rino Pisetta problemlos geschafft hat. Weiteren Klettersteigabenteuern kann man dann zuversichtlich entgegen sehen.