Ein langer Zustieg der aber dann einen hervorragenden Klettersteig beschert. Obwohl ich heute am Wochenende unterwegs bin ist es im Klettersteig noch ruhig. Die Aussicht insbesondere zum König Watzmann ist traumhaft.

 

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Alle schwierigen Stellen lassen sich mit entsprechender Erfahrung schnell und problemlos meistern. Wenn man den Steig kennt wird er zu einer echten Genusstour. Damit man seine Schuhe von Erdresten befreien kann sind jetzt sogar Teppiche an verschiedenen Stellen angebracht. Neben verschiedentlich angebrachten roten Pfeilen ein Novum in einem Klettersteig. Ansonsten ist alles perfekt gesichert.

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Im Abstieg wähle ich wieder einmal das Mittagsloch.

 

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Hier beginnt gerade eine 3-er Gruppe mit dem Abstieg. Ich lege wieder meine Kletterausrüstung mit Helm an und wundere mich dass auf dem hier angebrachten Hinweisschild nur auf einen alpinen Steig mit großer Steinschlaggefahr hingewiesen wird. Es ist daher keine Überraschung für mich dass die vor mir eingestiegene Gruppe zunächst ohne geeignete Ausrüstung den Abstieg beginnt. Nach der in die Höhle in die Dunkelheit führenden Leiter treffe ich die Männer die jetzt doch unsicher geworden sind und gehe an dem vorhandenen Drahtseil gesichert an ihnen vorbei. Offensichtlich haben sie jetzt gemerkt dass es sich beim Mittagsloch um einen Klettersteig handelt. Als solcher sollte er am Einstieg unter dem Störhaus auch bezeichnet sein. Nachdem die Drahtseilsicherung beendet ist geht es im gefährlichen abschüssigen Gelände unter der Untersberg Südwand zum Scheibenkaser hinüber.

 

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Absolute Trittsicherheit und Konzentration ist hier über eine lange Strecke erforderlich.