Ferrata Che Guevara 2018
Ferrata Che Guevara 2018
 

Zum fünften Mal steht der Che Guevara auf meinem Programm. Auf dem großen Parkplatz N46.02641° E10.94414° inmitten des Industrieviertels parke ich mein WoMo unter der mächtigen Ostwand des Monte Casale. Wegweiser markieren den Zustieg sodass der Einstieg problemlos erreicht werden kann. Die Drahtseilsicherungen sind jetzt perfekt und die Schwierigkeiten halten sich deutlich in Grenzen. Die Wandhöhe und der zum Schluss noch weitläufige ungesicherte Aufstieg erfordern meine ganze Kondition. Irgendwie steckt mir der Rino Pisetta noch in den Knochen und so muss ich einige Pausen im Gehgelände einlegen. Das Rifugio don Zio hat geöffnet und ich genehmige mir eine verdiente Radler Halbe.

Der Abstieg nach Süden vollzieht sich zunächst im aufziehenden Nebel. Auf dem vom Regen der vergangenen Tage und einigen Bikern aufgeweichten Pfad gelange ich zum Abstiegsklettersteig Ferrata del Rampin. Die ersten ungesicherten Meter sind im aufgeweichten rutschigen Boden nur mit großer Vorsicht zu begehen und erst am dann beginnenden Drahtseil lässt meine Anspannung nach. Insgesamt ist der Abstieg auch wenn weitgehend gesichert eine rutschige Angelegenheit und ich bin froh als ich am Ende dieses Steiges angelangt bin. Der weitere Abstieg ist wie mir ja schon bekannt ein langer Hatscher und zieht sich in die Länge. Als ich schon kurz vor meinem Auto auf der Straße ankomme begegne ich einer Gruppe von Kletterern die offensichtlich den nördlichen weitläufigen Abstieg vom Rifugio don Zio über den breiten Fahrweg gewählt hatten. Bei diesen Wetterverhältnissen sicherlich auch eine mögliche, wahrscheinlich auch einfachere Variante.

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