die 2-te 09.10.2020

Vor fast genau 15 Jahren bin ich diesen Klettersteig zu Beginn meiner Klettersteig Aktivitäten gegangen. Nachdem ich in Mori mein Camp aufgeschlagen habe ist Riva del Garda mit dem Bike nicht zu weit entfernt. Für den Pisetta müsste ich mein Fahrzeug benutzen. In meiner Erinnerung ist mir der Steig hauptsächlich durch seine langen Leitern und den endlos langen Abstieg geblieben. Nur die schönen Tiefblicke auf den Gardasee geben dem Steig seinen Reiz. War ich bei meinem ersten Durchstieg weitgehend alleine unterwegs, so sind heute bei strahlendem Sonnenschein viele Kletterer in der Route. Da sich zudem einige schwache Kletterer mühsam die Leitern hinaufquälen kommt es zu Wartezeiten. Nach einer kurzen Gipfelrast beginne ich mit dem Abstieg der sich endlos lange hinzieht.

Im Rückblick war es eine reine Konditionstour die als Klettersteig nichts ausser grandiose Ausblicke auf den Gardasee bietet. 

Video aus dem Klettersteig

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die 1-te 15.10.2005

Direkt von Riva del Garda aus geht es zu diesem KS.

Ich parke mein Auto am Ortsende von Riva auf der Hauptstraße und marschiere den gepflasterten Weg zur Kapelle Santa Barbara hinauf. Im Sommer wird es hier sicher auf dem langen Zustieg sehr heiß sein, aber jetzt ist es Oktober und daher gerade richtig. Nachdem der Weg immer schmaler, steiler und steiniger wurde komme ich am geschlossenen Rifugio Barbara an. Nach kurzer Querung beginnt der Klettersteig. Relativ leicht geht es nach oben und über viele Schrofenpassagen komme ich zur ersten Leiter. Wie ein Feuerwehrmann steige ich an den Leitern hoch. 3 bis 4 Sprossen hoch, Karabiner umhängen und so weiter. Nebenbei genieße ich die Tiefblicke auf Riva und den Gardasee. Nach der letzten der drei Leiterpassagen folgt noch eine kurze Kletterei am Drahtseil und ich stehe auf der 1250 m hohen Cima SAT. Die Aussicht ist grandios, das Klettersteigfeeling kam durch die langen Leitern zu kurz.

 

Für den Abstieg wähle ich die Nordseite über den Pfad Nr. 418. Es ist ein sehr steiler Pfad, der obendrein durch das nasse Herbstlaub extrem rutschig ist. Wahrscheinlich wäre der südliche Abstieg über die Bochetta dei Concoli trockener und deshalb besser gewesen. Da ich aber den Aufstiegsweg über das Rifugio Barbara vermeiden wollte, bin ich eben hier gelandet. Mit Geduld und der entsprechenden Zeit, komme ich schließlich unten auf den Weg Nr. 402 und lege den Rest des Abstiegs auf einer glatten, steilen Betonpiste zurück.

Im Rückblick war die Tour zwar interessant, aber als Klettersteig nicht gerade nach meinem Geschmack.

Bilder aus dem Klettersteig