Bei Montreux bin ich in Aigle auf dem dortigen Campingplatz N 46.32339 E 6.96225 gelandet. Von dort starte ich nach Leysin N46.34743° E7.01739° und fahre mit der Berneuse Gondelbahn zur Bergstation hinauf.

Dort angekommen ist zwar ein kleiner Wegweiser zur Ferrata zu finden aber das Gelände ist wegen Mountainbike-Trails völlig unübersichtlich und ein Beispiel für die fortschreitende Zerstörung der Landschaft. Daher konzentriere ich mich auf die Bergstation eines Sesselliftes neben der der nahe Einstieg in die Wand liegen soll. Erst beim späteren Abstieg sehe ich dann den richtigen Zustieg. Tatsächlich muss man in östlicher Richtung bis zu einer Ansammlung von Almhütten neben einem Bergsee absteigen N46.36443° E7.00672° und von dort auf einem erkennbaren Pfad zum Wandfuss hochsteigen. Entlang des Wandfußes kommt man dann zu der Bergstation des Sesselliftes und quert von dort zum Einstieg hinüber.

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Die Kletterei durch die oft überhängende Wand ist durch die vielen Eisenbügel ohne Probleme machbar. Allerdings ist hier wieder einmal die Psyche und Kraft gefordert. Rückblickend bin ich immer wieder überrascht wie tollkühn die Routen angelegt sind.

Nach einem kurzen Endanstieg stehe ich auf dem Gipfel und bewundere die traumhafte Aussicht sowohl zum Genfer See als auch auf die umliegenden schneebedeckten Berge.

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Der Abstieg auf dem messerscharfen Gratrücken ist noch einmal beeindruckend. An besonders schmalen Stellen sind Drahtseile und massive Handläufe angebracht. Eine Eisenleiter beschließt den aufregenden Abstieg und weiter geht es über weite Grashänge bis zu mehreren Liftstationen hinunter.

Der letzte Abschnitt wieder hinauf zu der Bergbahn führt noch einmal durch die zerstörte Landschaft wo der Wanderer zweitrangig ist und man sich nur auf Mountainbike-Trails und Skiabfahrten konzentriert.

Die Tour an sich ist aber auf jeden Fall „felsfun“.

 

Video aus dem Klettersteig


Oktober 2019
Oktober 2019